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![]() | Installation und Einrichtung unseres neuen Düsseldorfer Labors05.12.2010, 16:38 Uhr |
Wow, das war eine anstrengende Woche in Düsseldorf. Wir sind am Montag morgen bei starkem Schneefall in Konstanz gestartet, um nach Düsseldorf zu fahren.
Unser Ziel war es im Laufe der Woche das komplette Labor zu installieren. Dank der Erfahrungen die ich letztes Jahr in London gemacht habe war ich sehr optimistisch, daß das auch zu schaffen ist.
Silvana und Stefan aus unserem Team haben mich begleitet. Stefan wird sich um alles kümmern was mit „IT“ zu tun hat. Das ist einer der wichtigen Punkte, da unser Labor komplett in das IT-Netzwerk der Firma eingebunden sein wird. Es ist wie bei so vielen Dingen heute, ohne Computer geht nichts.
Silvana wird sich um die Laborgeräte kümmern und sicherstellen, daß am Ende der Woche alles funktioniert und bereit ist, was wir für den Prozeß der Sequenzierung brauchen. Ich selbst werde versuchen beiden so viel wie möglich zu helfen.
Nachdem wir am Mittwoch alle Kisten und Kartons ausgepackt hatten, wurden wie geplant die Großgeräte wie Sequenzer und der Liquid-Handling Roboter installiert. Das wird jeweils durch die Servicetechniker der einzelnen Firmen übernommen, so das wir uns darum nicht kümmern müssen.
Es bleibt aber auch so noch genügend für uns übrig, bis alles einsatzbereit ist. Es müssen die verschiedenen Geräte zusammengebaut, installiert und vorbereitet werden. Da bleibt es auch nicht aus, dass man das eine oder andere Mal zum Elektromarkt fahren muß, um noch fehlenden Kleinteile zu besorgen.
Am Donnerstag nachmittag hatten wir dann alle Geräte soweit, daß wir sie testen konnten. Bei den anschließenden Tests sind glücklicherweise keine schwerwiegenden Probleme aufgetaucht, die wir nicht lösen konnten, so dass wir gegen 19:00 Uhr sagen konnten, dass alle wichtigen Maschinen laufen und für den Einsatz bereit sind.
Das einzige was jetzt noch fehlt, aber natürlich sehr wichtig ist, ist unser externer Anschluß des Labors an das Internet. Dazu muß von unserem Provider noch eine Leitung für uns freigeschalten werden. Das wird aber wie ich erfahren habe (nach mehreren telefonischen Nachfragen), nicht mehr diese Woche passieren. Das ist aber der einzige Wehrmutstropfen, alles andere funktioniert.
So das war in aller Kürze (ich könnte noch Seiten schreiben) mein Bericht über die letzte Woche in Düsseldorf, in welcher wieder ein großer Schritt in Richtung unseres neuen Produktionslabors gemacht worden ist.
Ich möchte auch hier nochmals die super Arbeit meiner beiden Kollegen erwähnen, die mich die Woche über unterstützt haben und mit denen es auch immer Spaß gemacht hat zusammen zu arbeiten, auch wenn es stressig war und mal etwas nicht gleich beim ersten Mal funktioniert hat. Danke.
Ich wünsche allen eine schöne Adventszeit.
Bis bald
Jochen
![]() | Die Queen bloggt. Und GATC jetzt auch.17.11.2010, 13:45 Uhr |
Eine Frage drängt sich natürlich auf: Hat die Blogosphäre auf uns gewartet?
Bereits vor einem Jahr haben wir über eine Antwort sinniert und leidenschaftlich debattiert. Damals war das Thema im Team noch nicht verankert –Aufklärungsarbeit war notwendig da die Angst vor dem unzähmbaren Web 2.0 noch überwog. Doch nachdem wir alle Horror-Szenarien mit strategisch-analytischen SWOT-Analysen vom Tisch gefegt hatten, gönnten wir uns sogar eine Blog-Deluxe-Variante jenseits von Wordpress.
Jetzt ist es vollbracht. Unser GATCBlog wird in die unendlichen Weiten des Internets entlassen. Aber es knallen noch keine Sektkorken. Vielmehr halten wir die Luft an und bangen was als nächstes passiert. Werdet Ihr uns milde belächeln oder in der Luft zerreissen? Oder – der Supergau – uns einfach ignorieren und im eigenen Saft schmoren lassen? Nichts ist vernichtender als ein verwaister, unkommentierter Blog.
Um es für Euch ergiebig und spannend zu machen, haben wir schon einige vielversprechende Blogautoren akquiriert. Zum Beispiel Michaela und Kada aus Marie’s Technical Support-Team. Ihr Auftrag: Bereitstellung tagesaktueller Infos rund um Single Sample Sequencing und NightXpress. Wie man ein Sequenzierlabor in Düsseldorf aufbaut und welchen Tücken und Wendungen man dabei unterworfen ist, erfahrt Ihr in Jochen’s Blog.
Kritiker könnten jetzt räsonieren, dass der Blog-Hype doch gerade abflacht und sich die Blogger derzeit auf die Social Networks, allen voran Facebook, fokussieren (wie z.B. die Queen). Aber da sind wir ja auch anzutreffen und haben gelernt, wie enthusiastisch, liebevoll und kreativ unsere Fans mit unserem (ihrem!) Böxle umgehen - sogar in ihrer Freizeit. Übrigens: demnächst ist auf unserer Facebook-Fanseite vorweihnachtliche Böxle-Kreativität gefragt.
Zurück zur Eingangsfrage: Habt Ihr auf uns in der Blogosphäre gewartet? Sicher nicht. Aber wir hoffen sehr, dass wir willkommen sind.
Wir freuen uns auf einen regen Dialog mit Euch; ob im GATCBlog, Facebook, Xing oder LinkedIn. Und jetzt - bitte - kommuniziert mit uns.
PS an unsere kritischsten Kritiker: natürlich nehmen wir immer noch das Telefon ab ...
![]() | Karneval in Düsseldorf11.11.2010, 11:11 Uhr |
Jetzt gehts los. Ein ganz wichtiger Termin in Düsseldorf.
Ich finde das diesjährige Motto des Karneval in Düsseldorf passt auch irgendwie zu diesem Blog:
Wer mehr wissen möchte, findet es hier.
Helau
Euer Jochen
![]() | Hausmeister22.10.2010, 13:08 Uhr |
Während unseres gestrigen Besuches des Life Science Center haben wir auch den Hausmeister (Zitat einen Mitarbeiters vom Life Science Center: „die gute Seele des Hauses“) des Centers kennengelernt.
Ein sehr netter Mensch, der wie ich finde, uns sofort sehr hilfsbereit und kompetent bei verschiedenen Fragen helfen und zur Seite stehen konnte. Ich glaube er wird uns noch eine große Hilfe sein, bei der Einrichtung unseres Labors. Von ihm haben wir auch nochmal detailliert erfahren, wo wir im Haus was finden können und uns schon jetzt verschiedene Tipps gegeben die uns das Leben leichter machen sollen. Ich finden solchen Menschen helfen ungemein und müssen auch in solch einem Blog erwähnt werden.
Wenn Ihr schon einmal ähnliches Erlebt habt, solche Menschen die Euch geholfen haben, würde es mich freuen, wenn Ihr hier darüber berichten würdet .Vielleicht könne wir so eine kleine Sammlung von Positiven Ereignisse schaffen, über sich auch noch andere freuen.
Ich finde man sollte sich viel öfters diese Positiven Dinge des täglichen Lebens Gedanken machen und sie auch in den Vordergrund stellen. Vielleicht ist das ein kleiner Beitrag dazu.
Ich freue mich auf hoffentlich viele, viele positive Kommentare.
Jochen
![]() | Mietverträge sind unterschrieben11.10.2010, 13:47 Uhr |
Heute nur ein kurzes Update, aber zu einem sehr wichtigen Punkt innerhalb des Projektes.
Heute wurden die Mietverträge von beiden Seiten unterschrieben,
so dass wir nun die Laborräume zur Verfügung haben und ich damit diesen Teil des Projektes abschließen kann. Ich freue mich auf Düsseldorf und auf das Life Science Center.
Damit ist auch klar, dass wir den nächsten Besuch in Düsseldorf planen müssen um die Details für die Laborausstattung zu klären.
Ich wünsche Euch eine schöne Zeit.
Bis bald
Jochen
![]() | Der erste Besuch in Düsseldorf20.09.2010, 20:47 Uhr |
Heute Morgen ging es schon sehr früh los. Zuerst zum Flughafen nach Zürich und dann nach Düsseldorf. Wir sind schon alle drei (Silvana, Marco begleiten mich) sehr gespannt was uns in Düsseldorf erwartet. Bisher hatten wir sehr positive Eindrücke. Geplant ist ein Treffen mit Herrn H., er ist für das Management am Life Science Center verantwortlich.
Nachdem wir in Düsseldorf gelandet sind, geht es mit dem Taxi zum Merowingerplatz 1a. Dort angekommen sind wir sehr positiv beeindruckt, als wir vor dem Gebäude stehen. Der Temin findet im Center Management statt, zu dem auch Herr H. Leiter des Life Science Center gehört, mit dem wir gleich unsere Besprechung haben.
Der Empfang ist recht herzlich und nach ungefähr zwei Stunden ist klar, dass wir mit dem Life Science Center eine sehr professionelle Adresse gefunden haben. Es können alle unsere Anforderungen zur Installation unseres Produktionslabors umgesetzt werden. Nachdem alle Punkte besprochen waren die wir uns vorgenommen haben war klar, dass wir jetzt eigentlich nur noch einen geeigneten ‚Raum‘ innerhalb des Life Science Center finden müssen. Wie wir erfahren stehen im Moment nicht viele Laborräume zur Verfügung.
Die Spannung steigt, Herr H. geht mit uns zum erste freien Labor, wir sind alle neugierig, ob das was wir gleich sehen auch für uns geeignet ist. Zuerst erklärt uns Herr H. den generellen Aufbau des Technologiezentrum, welches von außen aussieht wie der Buchstabe ‚L‘ und auch deshalb als das L-Gebäude bezeichnet wird. Die Räumlichkeiten machen auf mich einen sehr guten Eindruck, es ist alles sehr durchdacht aufgebaut. Die Räume sind allesamt sehr modern und hell gestaltet. Ich finde das hier eine angenehme Atmosphäre herrscht und sich schon nach kurzer Zeit ein sehr gutes Gefühl einstellt. Während dieser ‚Besichtigung‘ habe ich oft das gerade gesehene mit unserem Labor in London verglichen und mir oft gedacht, dass das eine oder andere Detail London entsprich, oder auch nicht. Na ja was soll ich sagen, das zweite Labor, welches uns gezeigt wurde war genau nach unseren Vorstellungen, was die Größe und auch die Ausstattung betrifft. Ich dachte mir sofort, das ist unseres! Auch meine beiden Kollegen waren dieser Meinung und so waren wir uns gemeinsam sicher unser zukünftiges Labor gefunden zu haben.
Zum Schluss haben wir noch gemeinsam kurz das weitere Vorgehen besprochen, ein weiteren Termin mit Herrn Heck ausgemacht, dann mussten wir schon wieder Richtung Flughafen um wieder nach Hause zu fliegen.
Als wir im Flugzeug nach Zürich saßen, waren wir uns eigentlich ziemlich sicher dass das nicht der letzte Besuch im Life Science Center in Düsseldorf war.
Soviel zu unserem ersten Besuch in Düsseldorf, bis bald
Jochen
![]() | Wohin in Düsseldorf?09.09.2010, 12:51 Uhr |
Nachdem die Entscheidung für eine Stadt, nämlich Düsseldorf gefallen war wurde für mich aus den theoretischen Überlegungen eine praktische Aufgabe.
Wenn man erstmal weis wo die Reise hingehen soll, wird vieles klarer in solche einem Projekt.
Das soll nicht heißen daß man sich bei der Vorbereitung und Auswahl nicht genügend Gedanken und Überlegungen gemacht hat, aber es ist halt doch etwas anderes, wenn noch mehrere Städte zur Auswahl stehen oder dann der definitive Name der Stadt vor einem steht. Ab jetzt gilt die ganze Konzentration auf Düssedorf. Und natürlich werden dann schnell die kleineren und größeren Vor- und Nachteile klar, wenn die ersten Punkte abgeklärt werden.
Für mich als Projektleiter heißt es nun, einen geeigneten Standort (Adresse) zu finden, danach Verhandlungen mit diesen zu führen und möglichst im geplanten Zeitrahmen die Mietverträge zu unterschreiben. Aber bis dahin wird noch etwas Zeit vergehen.
Zuerst habe mich darangemacht die bereits im Vorfeld gesammelten Informationen über einen möglichen Standort in Düsseldorf noch einmal durchzugehen. Dazu habe ich noch eine etwas ausführlichere Internetrecherche gemacht um möglichst nichts wichtiges zu übersehen. Es kam mir hierbei sehr darauf an, wo unsere neue Adresse innerhalb der Stadt liegt (sollte wenn möglichst nicht am hintersten Eck der Stadt sein) um möglichst gut mit Zug und Flughafen angebunden zu sein. Natürlich sind Faktoren wie Verfügbarkeit, Höhe der Miete und das Umfeld (z.B. Uninähe, wo viele unserer Kunden sind) ebenfalls wichtig.
Aus diesem Grund habe ich mir gedacht, zwei bis drei Adresse zu priorisieren und diese möglichst bald zu besuchen. Durch meine Suche hatte ich einige sehr interessante Adressen gefunden, aber mehr oder weniger sofort ist mir immer wieder eine Adresse positiv aufgefallen. Das war die Adresse am Merowinger Platz 1a, der Lifescience Center Düsseldorf.
Nachdem ich die Infos auf der Website des Life Scienece Center mir genau angeschaut habe, dachte ich mir, ich muß da mal persönlich mit jemanden sprechen und sehen ob mein ‚gutes Gefühl‘ bestätigt wird. Und genau so war es. Ich war direkt mit einer netten Dame im Gespräch welche auch für die Vermittlung der Räume zuständig ist. Dort konnte ich alle meine Anforderungen angeben um diese dann zu überprüfen und abzuklären.
Durch Frau L. (mein Erstkontakt) vom Lifescience Center konnte ich recht schnell schon mal die zwei, drei wichtigsten Fragen beantworten und mir einen Termin mit Ihrem Chef zu vereinbaren, um dann weitere Details zu besprechen und abzuklären zu können.
Gesagt, getan der Termin ist nächste Woche am Donnerstag, was zwar recht kurzfristig ist, aber es soll ja voran gehen. Jetzt muß ich aber gleich noch klären, ob die beiden Kollegen, die mich bei meinem Besuch in Düsseldorf begleiten sollen auch Zeit haben und dann muß sofort der Flug gebucht werden.
Ich dachte mir nachdem wir bereits sehr positive und informative Gespräche führt hatten und schon dort wichtige Fragen klären konnten, sollten gleich 2 Experten (Silvana und Marco) mit mir kommen, die sich die wichtigsten Punkte, nämlich den Laborraum und die IT-Anbindung persönlich ansehen können, mit mir nach Düsseldorf. Dann habe ich gleich die Leute dabei, die bei der weiteren Umsetzung eine wichtige Rolle spielen werden und wir können direkt vor Ort schon die nächsten Schritte planen.
So nach diesen sehr positiven Ereignissen der letzten Tage sage ich tschüss und
bis bald
Jochen
![]() | Die Stadt ist gefunden19.08.2010, 22:06 Uhr |
Hallo zusammen. Seit meinem ersten Bericht ist schon wieder viel passiert, deshalb wird es für einen nächsten Beitrag höchste Zeit.
Nach einigen Sitzungen unseres NL Teams (Team zur Evaluierung der Standortes für die neue Niederlassung) und einer Empfehlung an den Vorstand der Firma, ist gestern die Entscheidung gefallen, die neue Niederlassung werden wir in einer Stadt in Deutschland zu eröffnen.
Es standen verschiedene Städte zur Auswahl die in Frage kamen für unseren neuen Produktions-Standort. Städte wie Hannover, Köln Hamburg und Düsseldorf standen zur Diskussion.
Natürlich stand der Punkt Logistische Anbindung im ‚Mittelpunkt, das heißt, wo können wir die meisten unserer Kunden an das neue Labor anbinden. Natürlich sollte man dabei auch einen Ausblick in die Zukunft machen um auch die zukünftige Entwicklung unseres NightXpress Services zu berücksichtigen. Als das alles evaluiert war, mussten wir uns um die Wege / Verkehrsanbindungen in die neue Stadt kümmern. Straße – Bahn – Luft müssen dabei berücksichtigt werden.
Diese müssen sich zu einem gut funktionierende Netz verbinden lassen, so das wir die Proben unserer Kunden möglichst spät Abends bei ihnen abholen aber sie auch noch rechtzeitig im Labor haben um die Sequenzierungen ‚produzieren‘ zu können.
Nicht zuletzt benötigen wir für unseren neuen Standort natürlich auch noch eine geeignete Adresse. Nach meiner Erfahrung mit unserem Labor in London wäre es vorteilhaft in einem sogenannten Inkubator (Innovation Center) für Molekularbiologie zu finden. In London haben ich mit dem London Bioscience Innovation Centre eine Adresse gefunden, die ideale Voraussetzungen für den Aufbau unseres Labors geboten hat. Das heißt die Infrastruktur, die man braucht um ein molekularbiologisches Labor zu betreiben ist vorhanden und jeder der Firmen die in solch einem Center niederlässt, kann diese nach eigenen Bedarf nutzen oder eben auch nicht. Das macht vieles einfacher und bietet die Möglichkeit zum Beispiel im Falle der IT-Anbindung direkt auf ein professionelles Equipment zurückgreifen zu können.
Aber zurück zu aktuellen Entscheidung von der ich Euch berichten will. Die Entscheidung ist für die Stadt Düsseldorf gefallen. Sie bietet durch Ihre Lage ideale Voraussetzungen für unsere Kunden im Westen, Norden Deutschlands, aber auch Länder wie Belgien und die Niederlande können dorthin angebunden werden.
Also alles klar für die weiteren Schritte innerhalb des Projektes ‚Düsseldorf Lab‘, jetzt ist entschieden, wo es hingeht.
Ich freue mich auf Düsseldorf, welche ich als schöne, moderne Stadt am Rhein kennengelernt habe. Ich hoffe auf einen baldigen Besuch der Stadt mit der längsten Theke der Welt.
Bis bald
Jochen